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Katastrophenschutz unseres DRK Naumburg

Ich bin für Sie da

Frau Ramona Nikoley
Ehrenamtskoordinatorin


Tel: 03445 713320
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Der Katastrophenschutz ist bundesweit Aufgabe der Länder und demnach des Landes Sachsen-Anhalt. Geregelt und definiert im Katastrophenschutzgesetz, sind alle wichtigen Komponenten und Aufgaben darin festgelegt. Arbeitsgrundlage ist damit einhergehender Aufstellungserlass, welche die einzelnen Teileinheiten definiert.

Katastrophenschutz / MTF

Der Katastrophenschutz kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Schadenslage so groß wird, dass die Kräfte des regulären und erweiterten (SEG) Rettungsdienstes nicht ausreichen, um die eingetretenen Schäden oder drohende Gefahren zu bewältigen.
Die ehrenamtlichen Einsatzstrukturen des DRK Naumburg gehören dem Katastrophenschutz des Burgenlandkreises sowie der durch den Bund koordinierten MTF 22 an. Weiterführend beteiligen sich die Kolleginnen und Kollegen in drei Fachdiensten des Katastrophenschutz und wirken zudem in dem Wasserrettungsdienst und der Rettungshundestaffel mit. Die erwähnten drei Fachdienste gliedern sich in die Bereiche Sanität, Betreuung und Wasserrettung auf. Alle drei Einheiten sind ein fester Bestandteil des Katastrophenschutzes und werden mit ihren Teileinheiten von den DRK Kreisverbänden Naumburg/Nebra, Weißenfels und Zeitz betreut.

Unser Equipment

Um die entsprechenden Aufgaben bewältigen zu können, steht dem Ehrenamt des DRK Naumburg eine Vielzahl an taktischen und medizinischen Equipment zur Verfügung. So wurde z.B. der Großteil an Einsatzfahrzeugen durch den DRK Kreisverband beschafft. Weiterhin unterstützt zudem der Burgenlandkreis, als untere Katastrophenschutzbehörde, mit speziellen Fahrzeugen für den Katastrophenschutz.

Das DRK Naumburg verfügt unter anderem folgende eigenständige Fahrzeuge:

  • Kommandowagen für den Einsatzleitdienst
  • Einsatzleitwagen 1 zur Koordination von Großschadenslagen
  • Rettungs-, Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeug für die medizinische Versorgung
  • ATV (All Terrain Vehicle) für die Rettung aus unwegsamen Gelände
  • PickUp (Gerätewagen Wasserrettung) als Platzhalter für den Katastrophenschutz



Zudem werden durch den Burgenlandkreis und das Bundesministerium des Inneren weitere Fahrzeuge für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt:


  • Krankentransportwagen Typ B zum Transport von bis zu zwei liegenden Patienten

  • Gerätewagen Sanität zum Aufbau und Betreiben einer Patientenablage

  • Mannschaftstransportfahrzeug für den Betreuungsdienst

Die Medizinische Task Force

Die Medizinische Task Force (MTF) ist eine bundesweit arztbesetzte sanitätsdienstlich taktische Einsatzabteilung mit Spezialfähigkeiten im Zivilschutz und der bundeslandübergreifenden Katastrophenhilfe des Bundesministeriums des Innern. Die Konzeptentwicklung und Bereitstellung der Ausstattung werden durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn geleistet.

Die Aufgaben der MTF im Zivilschutzfall und der bundeslandübergreifenden Katastrophenhilfe beinhalten:

  • Dekontamination Verletzter
  • Aufbau und Betrieb einer Verletztendekontaminationsstelle
  • Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes
  • weiträumiger Patiententransport

Zur Bewältigung von komplexen katastrophenmedizinischen Schadenslagen ist die MTF in fünf Teileinheiten untergliedert, die einen modularen Aufbau erlauben:

  • Führung
  • Dekontamination Verletzter
  • Behandlung
  • Patiententransport
  • Logistik

Wir sind im Rahmen der MTF 22 mit unserem Gerätewagen Sanität ein fester Bestandteil in der Teileinheit Behandlung. Eine identische Komponente stellen aus unserem Landkreis der Malteser Hilfsdienst Weißenfels mit deren Gerätewagen Sanität.

Wie bringe ich mich in den Katastrophenschutz meiner Stadt ein?

Voraussetzungen sind:

  • Aktive Ehrenamtliche Mitarbeit in der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuz KV Naumburg.
  • Für Ärzte: Arzt mit Fachkundenachweis Notarzt

Bei uns erhalten Sie:

  • Einweisung in die Arbeitsweise, Teilnahme an Übungen und Ausbildungen
  • Impfungen wie Hepatitis B (i.d.R. inkl. Hep.A)
  • Mitfahren im Rettungsdienst
  • Möglichkeit zur Teilnahme an einer Rettungssanitäterschulung + Praktika und Prüfung
  • Möglichkeit zur Teilnahme und Weiterqualifikation in Führungslehrgängen
  • andere Fachdienstausbildungen wie Technik & Sicherheit, PSNV, Dekon P, u.v.m.